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Termine

Musikalische Andacht | Kathinka Frank, Orgel

Datum und Uhrzeit:
02.07.2022 (12:00 Uhr)

 

Kathinka Frank wurde 1971 in Hohenems/Vorarlberg geboren. Nach dem Abitur am Musikgymnasium Feldkirch studierte sie Orgel bei Elisabeth Ullmann an der Hochschule „Mozarteum“ in Salzburg, sowie Orgel und kath. Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater München bei Harald Feller, Abschluss mit dem „Meisterklassendiplom“. Sie ist Kirchenmusikerin an St. Josef, Straubing.

Programm:

Jehan Alain (1911–1940)

Erste Fantasie

Zweite Fantasie

 

Robert Schumann (1810–1856) - Kanonische Studie für den Pedalflügel in As-Dur „Innig“

 

Johannes Brahms (1833–1897):

Herzlich tut mich erfreuen die liebe Sommerzeit

O Gott, du frommer Gott

(Choralvorspiele aus op. 122)

 

John Rutter (*1945) - Toccata in seven

 

 

Zum Programm:

Jehan Alain – Zwei Fantasien

Was Debussy für die Orchester- und Klaviermusik, war Alain etwas später für die Orgel. Viele Stücke unterliegen keinem festen Takt, mit rhythmisch komplizierter Notation versucht er, genaues Metrum zu durchbrechen, vom Spieler verlangt er vor allem „Lebendigkeit. Wie passend daher der Text, der der ersten Fantasie zugrunde liegt:

Also schrie ich zum Himmel selbst, um zu fragen, wie das Schicksal uns durch die Dunkelheit führen kann, und der Himmel sagte: „Folge deinem blinden Instinkt“

Aus: Omar Khayyam „Les Rubaiyat“

 

Robert Schumann hegte sein ganzes Leben eine tiefe Verehrung für J.S. Bach, woraus der Wunsch nach Vervollkommnung seiner kontrapunktischen Studien entstand. Gleichzeitig begeisterte er sich für die Idee eines Pedalflügels und mietete sich eine Pedalklaviatur zu seinem Flügel. Zum einen wollte er damit „für das Orgelspiel üben“, zum anderen erhoffte er sich durch dieses Instrument neue Ideen für die Klaviermusik. Der Pedalflügel setzte sich allerdings nicht durch, glücklicherweise ist uns aber dadurch bezaubernde kammermusikalische Musik geschenkt, die man sich sehr gut auch auf dem Klavier vorstellen kann.

Johannes Brahms letzte Kompositionen sind die Choralvorspiele op. 122, komponiert in Bad Ischl. Ähnlich wie bei Schumann sind sie eine kontrapunktisch dichte Aussage auf kleinstem Raum.

Herzlich tut mich erfreuen die liebe Sommerzeit,

wann Gott wird schön erneuen alles zur Ewigkeit.

Den Himmel und die Erden wird Gott neu schaffen gar,

all´ Kreatur soll werden ganz herrlich, hübsch und klar.

 

O Gott, du frommer Gott, du Brunnquell guter Gaben,

ohn´ den nichts ist, was ist, von dem wir alles haben:

gesunden Leib gib mir und dass in solchem Leib

ein unverletzte Seel´ und rein Gewissen bleib.

 

John Rutter ist derzeit einer der populärsten englischen Chorleiter und Komponisten für geistliche Musik. Sein Kompositionsstil ist beeinflusst von Jazz und Pop, leicht erschließt er sich dem Hörer. Seine Toccata in seven ist ein fröhlich-schwungvoller Jubel im 7/8- Rhythmus.

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