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Aktuelles

Pfarrer Jakob Hofmann verabschiedet sich von St. Jakob

Liebe Schwestern und Brüder der Pfarrgemeinde St. Jakob und Sossau, liebe Gäste und Freunde!

Nun wird es „ernst“! Der Abschied naht, Ende August kommt der Umzugswagen und meine Zeit in St. Jakob geht tatsächlich zu Ende. Je näher der Termin rückt, umso zwiespältiger wird meine, vielleicht ja auch Ihre Gemütslage. Bei mir einerseits Freude auf die Zeit im Ruhestand, andererseits Wehmut, nicht mehr hier bei Ihnen zu sein in der Pfarrei St. Jakob, die mir doch sehr ans Herz gewachsen ist.

Am Ende meiner Amtszeit möchte ich mich von Ihnen allen verabschieden und Ihnen noch schreiben, was mir so im Kopf und im Herzen umgeht.

Bitte um Vergebung                 

Alle, denen ich etwas schuldig geblieben bin an Zuwendung, an Fürsorge, an Aufmerksamkeit oder die ich vor den Kopf gestoßen habe, bitte ich um Vergebung und Nachsicht.

Dank

Mein aufrichtiger und herzlicher Dank gilt Ihnen allen, liebe Pfarrangehörige. Mein Wirken als Pfarrer bei Ihnen war mir Freude und Erfüllung. Auch denen danke ich, die mich durch aufbauende Vorschläge oder konstruktive Kritik weitergebracht haben. Ganz besonders danke ich allen, die im Pfarrgemeinderat, in der Kirchenverwaltung, in den Vereinen Frauenbund, Kolping, KAB das Pfarrleben mitgetragen und belebt haben. Für den ehrenvollen und wichtigen Dienst der Lektor/inn/en und Kommunionhelfer/innen und des Kindergottesdienstteams ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

So viele Ministrantinnen und Ministranten haben mir in diesen 16 Jahren das Wasser reichen dürfen, natürlich auch den Wein, und haben ihren Dienst am Altar treu und gewissenhaft erfüllt. Viele von ihnen stehen schon im Berufsleben oder sind beim Studium. Den Großen und den Kleinen, Euch allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für Euren wertvollen Dienst.

Noch viele Gruppen gibt es, die ich in meinen Dank einschließen möchte: Die Krebs-Selbsthilfegruppe, die Eltern-Kind-Gruppe, die Freunde der Kagerser Kirche und der Frauenbrünnlkirche, den Orgelbauförderverein, den Kirchenbauförderverein, die St. Salvatorbruderschaft, die Marianische Männercongregation, den Frauenkreis Sossau, den Marianischen Frauenbund Sossau, die Kath. Erwachsenenbildung sowie unsere fleißigen Besuchsdienste zu den Geburtstagen und im Krankenhaus.

Nicht vergessen möchte ich all die Ordensschwestern im Marienheim, im Bürgerheim, im Nardiniheim (vor allem Sr. Laurente), in der Bildungsstätte St. Wolfgang und die Ursulinenschwestern in ihren Schulen, alle Rektor/inn/en, Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen. Ihnen allen Danke für Ihr segensreiches Wirken.

Ein ganz besonderes „Vergelt’s Gott“ und großen Dank möchte ich meinen engsten Mitarbeiter/inne/n sagen:

Dir, liebe Marlene, für 24 Jahre hilfreiche Dienste und Unterstützung (8 Jahre schon in Plattling). Danke für Dein Wirken in der Schule, in der Pfarrei, für Dein Zuarbeiten und für das gute Miteinander.

Dir, liebe Annette, unserer Organistin und Chorleiterin, für die würdige Gestaltung der Gottesdienste, Deinen Einsatz bei der Konzipierung und Beschaffung der neuen Orgel, für Deine schöne Stimme, die uns immer wieder erfreut. Und mit Dir danke ich den vier Chören, die Du leitest. Dem Kirchenchor der Basilika St. Jakob, dem Chor Basilika in Motion, dem Collegium Vocale Jacobiense und dem Kinderchor „Jakobinis“. Ihnen und Euch allen herzlichen Dank für das Geschenk Eurer schönen Stimmen. Auch der Kirchenmusikerin, Frau Maria Siedersbeck, in Sossau herzlich Dankeschön, zusammen mit ihrem Frauenchor, der bei so vielen Anlässen singt. Und ein ebenso herzlicher Dank an alle Organist/inn/en, die bei uns spielen bzw. spielten.

Was wäre ich gewesen ohne unsere Mesner, die rechte Hand des Pfarrers: angefangen beim „Uraltmesner“ Willi Räuschl, der so viele Jahrzehnte schon hier segensreich wirkt, weiter bei seinem Nachfolger Johann Hecht, Gerhard Stahl in Sossau und dem jetzigen Basilikamesner Gerhard Brandl. Du bist ein echter „Allrounder“ und als Mann für die kleinen und großen Notfälle, ein echtes Geschenk für unsere Basilika. Mit Dir haben wir einen „guten Fang“ gemacht!

Allen Pfarrsekretärinnen in meiner Zeit in St. Jakob: Anna Maria Bauer, Alexandra Griesbeck, Marianne Santl, Gaby Kaiser und Petra Lermer für die tägliche – manchmal sehr stressige - Arbeit im Büro, für alles sag ich einen ganz aufrichtigen Dank.

Viele Helfer/innen haben unsere kleineren Kirchen betreut und Mesnerdienste geleistet: „Vergelt’s Gott“ dafür an Frau Christa Hoch in Frauenbrünnl, Herrn Bernhard Hahn zusammen mit Herrn Fritz Eckl in Kagers, Frau Rosa Huber (+) in Innerhienthal, Frau Anita Bernacki in der Veitskirche, Herrn Philipp Gratzl und Herrn Walter Holz in Unterzeitldorn und Familie Krieger-Schmidbauer in Öberau.

Auch all denen, die unser Pfarrzentrum und die Kirche sauber halten: Frau Erika Hecht und Frau Brigitte Hellauer für die vielen Jahre Dienst und Frau Maria und Herrn Harry Neufeld, die dies jetzt übernommen haben, sage ich herzlichen Dank.

Am Ende, aber nicht zuletzt, möchte ich all meinen Mitbrüdern Dank sagen für ihre große Hilfe: zuerst denen, die uns schon zu Gott vorausgegangen sind und uns mit ihrer Fürsprache begleiten: Herr Direktor Georg Weber, Pfarrer Josef Streit, Pfarrer Rudolf Korb, Pfarrer Siegfried Brandhuber, StdD Josef Waas sowie unser langjähriger Urlaubsvertreter Ludvik Pocivavsek, der viel zu früh aus diesem Leben geschieden ist.

Ganz besonders natürlich danke ich allen, die mich in der Vergangenheit und jetzt in der Seelsorge und Liturgie unterstützen bzw. unterstützten: Viele Karmelitenpatres, jetzt P. Paul, Klaus Lettner in Sossau, Pfarrvikar Robert Amandu, Pfarrer i. R. Berthold Helgert, Pfarrer i. R. Franz Xaver Weigl, Studentenpfarrer Hermann Josef Eckl, Schulseelsorger P. Philipp, unser derzeitiger Kaplan Velangini, Pfarrer Michael Hoch aus unserer Pfarrei und unser Diakon Rupert Loichinger, den ich selbst viele Jahre auf diesem Weg zur Diakonenweihe begleiten durfte.

Glücklich der Pfarrer, der eine solche Mannschaft von Helfern und Helferinnen an seiner Seite hat. Ich hoffe, es ist mir gelungen, Euch allen ein loyaler Chef zu sein, nicht ein Befehlsgeber, sondern einer, der mit Euch am selben Strang zieht.

Unserem Dekan Johannes Plank und meinen Mitbrüdern sowie allen pastoralen Mitarbeiter/inne/n im Dekanat Straubing und in der Region Straubing-Deggendorf für das gute Miteinander ein herzliches Dankeschön.

Für die harmonische ökumenische Zusammenarbeit in Straubing danke ich dem evangelischen Pfarrerehepaar Elke und Hasso von Winning, Pfarrer Dirk Hartleben, meinem Mitbruder Vasile Reut von der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, die Gast in unserer Jesuitenkirche ist, und Diakon Melake Abreham, der mit der eritreischen Gemeinde in unseren Räumen mit uns und für uns gebetet hat.

Einen möchte ich bei meinen Dankesworten nicht vergessen, das ist unser Haus- und Kirchenarchitekt Michael Nadler mit seinem Mitarbeiterstab. Seit vielen Jahren und bei vielen Projekten begleitet er uns, und seitdem laufen alle Renovierungsmaßnahmen wie „geschmiert“. Das hat meine Nerven und meine Arbeitskraft unglaublich geschont. Herzlichen Dank dafür!

Die Pfarrei St. Jakob ist Stadtpfarrei mittendrin in Straubing. Und dieses selbstverständliche „Mittendrin“ von Seiten der Stadt Straubing habe ich immer wieder erleben dürfen. In Gottesdiensten am Stadtplatz, an Mariä Himmelfahrt, beim Gäubodenvolksfest und bei so vielen anderen Gelegenheiten. Für all das geht mein Dank an Dich, lieber Markus Pannermayr als Oberbürgermeister der Stadt Straubing sowie an Deinen Vorgänger Reinhold Perlak, die Bürgermeister/in, alle Stadträte und an das Städtische Mitarbeiterteam.

Merken Sie, wie lang die Liste derer ist, denen ich danken darf. Ihnen allen vergelte der Herrgott Ihre Treue und Ihre Mitarbeit. Und trotz der langen Liste werde ich wohl doch jemanden vergessen. Dafür bitte ich um Entschuldigung und schließe alle in meinen Dank ein, besonders auch jene, die seit Jahrzehnten in den vielen Bereichen ehrenamtlich tätig sind oder als Beter/innen unser Pfarrleben mittragen.

Segenswünsche

Es macht was mit mir, so viele Menschen, die ich liebgewonnen habe, die mir anvertraut waren, die mich begleitet haben, die ich begleiten durfte, nun zu verlassen. All die Kinder, die ich taufen und im Religionsunterricht vorbereiten durfte auf das Leben, auf den Empfang der Sakramente, zusammen mit ihren Eltern. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, mit denen ich unterwegs war. Die älteren Menschen, denen ich zum Geburtstag gratulieren konnte, die Kranken, denen ich die Kommunion bringen durfte, all die Verstorbenen, die ich zu Grabe geleitet habe. Auch wenn ich mich nicht an jede/jeden einzeln erinnern kann, ich trage sie alle im Herzen und empfehle sie dem Segen und der Liebe Gottes.

Allen, denen ich begegnen durfte, die zu unserer Pfarrfamilie gehören, allen, die bei unseren Gottesdiensten zu Gast waren, die unsere schönen Kirchen besucht haben, Ihnen allen wünsche ich aus einer großen Dankbarkeit heraus Gesundheit, Lebensfreude und ganz viel Segen. Vergelt`s Gott, vielleicht auf ein Wiedersehn. Gott behüte Euch!

Ihr/Euer Pfarrer
Jakob Hofmann


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Information zu den Öffnungszeiten und Gottesdiensten in der Basilika:

Wegen der Intonation der neuen Orgel muss die Basilika an Werktagen (Montag-Samstag) leider geschlossen werden. Die Basilika wird 30 Minuten vor Beginn der Hl. Messe geöffnet, es gilt wieder die übliche Gottesdienstordnung. Der Zugang erfolgt durch das Südportal (Jakobsgasse), Personen mit Gehbehinderung können das Nordportal (Rampe) benutzen.

Weiterhin gelten für alle Gottesdienste strenge Hygiene- Vorschriften:

  • Der Mindestabstand von 1,5 m in alle Richtungen muss eingehalten werden. Zwischen Personen eines gemeinsamen Haushalts ist kein Abstand erforderlich.
  • Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckungspflicht ist für alle Pflicht, am Sitzplatz darf sie abgenommen werden.
  • Desinfizieren Sie bitte beim Betreten der Kirche Ihre Hände!
  • Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob zum Gottesdienst mit!
  • Am Gottesdienst darf nicht teilnehmen, wer unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme hat, infiziert oder unter Quarantäne gestellt ist oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatte.
  • Gläubigen aus Risikogruppen wird weiterhin empfohlen, zuhause zu bleiben!

    Gottes Segen, bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, andere zu schützen!

Kath. Stadtpfarramt St. Jakob
Pfarrplatz 11a
94315 Straubing

Tel.: +49 (0) 9421 - 1 27 15
straubing.st-jakob@bistum-regensburg.de

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