
Filip Šmerda erhielt seine musikalische Grundausbildung in seiner Heimatstadt Brno (Tschechische Republik), wo er am Konservatorium Orgel in der Klasse von Prof. Zdeněk Nováček studierte. Derzeit setzt Filip Šmerda seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München im Fach Orgel und Kirchenmusik fort, wo er bei Prof. Martin Sander und Prof. Bernhard Haas studiert.
Im Studienjahr 2023/24 absolvierte er einen Auslandsaufenthalt in Paris bei Prof. Christophe Mantoux. Seine künstlerische Entwicklung vertieft er regelmäßig durch Meisterkurse bei international renommierten Organisten wie Olivier Latry, Martin Schmeding, Wolfgang Zerer, David Franke, Harald Vogel, Maurizio Croci und Eric Lebrun.
Filip Šmerda konzertiert regelmäßig als Solist in verschiedenen europäischen Ländern. Zu seinen Auftritten zählen bedeutende Spielstätten wie die Philharmonie Essen, der Salzburger Dom, die Kirche Saint-Séverin in Paris und die Lorenzkirche in Nürnberg. Er ist mehrfach ausgezeichneter Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe, darunter in Opava, Vilnius, Wuppertal, Korschenbroich, Blieskastel, St. Florian und Mannheim.
Neben seiner solistischen Tätigkeit arbeitet Filip Šmerda als Klavier- und Orgellehrer. Aktuell wirkt er im Rahmen eines Stipendiums als Organist in der Jesuitenkirche in München und ist als Korrepetitor und Ensemblemusiker aktiv. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Komposition kleinerer geistlicher Werke.
Im Oktober 2025 wurde er als Stipendiat in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.
Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Variations sérieuses,op. 54, Bearb. für Orgel: Martin Schmeding
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Triosonate C-Dur BWV 529
I. Allegro
II. Largo
III. Allegro